Mit der Kopfstandmethode wechselst Du die Perspektive aus der Du auf Deine Situation blickst, das bedeutet für Dich eine Ausweitung Deiner Handlungsmöglichkeiten.

Kopfstand im Coaching

Was ist die Kopfstandmethode?

Natürlich ist diese Methode für alle geeignet, denn es wird kein physischer Kopfstand verlangt. Vielmehr stellst Du die Gedanken auf den Kopf, mit denen Du deine Situation betrachtest.

Die häufigste Frage zur Lösungsfindung ist doch: Wie kann ich das Problem beheben? Viele Ratgeber sprechen von Lösungsorientierung und auch in manchen Stellenausschreibungen ist eine lösungsorientierte Handlungsweise gefordert. Diese kognitive Anforderung löst jedoch Stress aus und kann die kreative spielerische Betrachtung der Situation behindern. Es entsteht schlimmstenfalls ein Blackout.

Bei der Kopfstandmethode wird die Frage umgedreht: Wie kann ich das Problem noch vergrößern? Intuitiv weißt Du oft, welches Handeln, Denken oder Fühlen schädlich ist und zu einer Verschlimmerung der Situation führt. Weniger Bewegung, mehr Drogen oder Rückzug von den sozialen Kontakten, sind hier nur einige Beispiele, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht förderlich sind.

Es ist fast lächerlich, diese auf dem kopfstehenden Gedanken auszusprechen. Indem Du aber die schädlichen Handlungsweisen kennst, kannst Du sie in das Gegenteil wandeln und daraus Lösungen für Dein Problem formulieren. Mit dem Fahrrad zur Arbeit, gelegentlich ein Glas Wein am Abend oder häufiger mit Freunden treffen. Diese selbsterdachten Lösungen sind zudem auch noch viel Wirksamer, als jeder gute Rat eines Coaches oder Freundes, denn sie stammen von Dir!

Also versuch es, mach mal einen Kopfstand.

2. In 4 Schritten zur passenden Lösung

Schritt 1

Mach dir klar, welche Situation zu lösen ist.

Gerade bei verworrenen Problemen ist eine erste Situationsanalyse hilfreich. Worum geht es? Was gehört zu diesem Thema, was nicht?
Die Transparenz der Vorgeschichte ist von Bedeutung für ein Situationsverständnis.
Kläre auch wer beteiligt ist. Warum ausgerechnet diese Person, und keine anderen?
Wie sehen die Ziele aus? Was soll herauskommen?

Das Situationsmodell nach Schulz von Thun

Extra-Tipp: Das Situationsmodell nach Schulz von Thun eignet sich hervorragend um eigene Gedanken aber auch Meetings mit mehreren Personen zu ordnen.

Schritt 2

Stell die Betrachtung der Situation auf den Kopf.

Im nächsten Schritt geht es darum, eine Liste von schädlichen Gedanken, Handlungen oder Gefühlen zu erstellen. Frage Dich, was würde die Situation verschlimmern. Was müsste passieren, damit das Problem noch größer wird oder überhaupt nicht mehr zu lösen scheint.

Schädliches Handeln, Fühlen oder Denken im Coaching herausfinden

Extra-Tipp: Betrachte diese bedrohliche Liste mit liebevollem Humor. Dir ist ja klar, dass die Punkte auf dem Kopf stehen.

Schritt 3

Drehe Deine Liste wieder auf die Füße.

Jetzt ist es Zeit, dass Du Deine Liste umdrehst und die hilfreichen Aspekte zu jedem gefunden Vorschlag formulierst. Finde dafür positive Begriffe und vermeide "nicht"-Sätze, das kann sich das Gehirn besser vorstellen. Es ist verblüffend, wie einfach manche Lösung für ein belastendes Problem erscheint.

Positive Handlungen, Gedanken oder Gefühle formulieren

Schritt 4

Nimm Dir konkrete Ziele für Deine Umsetzung vor.

Sobald Dir klar ist, wie die Situation gelöst werden kann, erstelle Dir einen konkreten Handlungsplan. Priorisiere die Maßnahmen und lege genau fest, wie Du sie angehen willst.

Finde Deinen Weg

Extra-Tipp: Deine Ziele kannst Du mit der SMART Methode formulieren.

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